Unsere Kirchen

St. Jakob

Die Geschichte dieser Kirchen möge Sie immer daran erinnern, was hier unsere Vorfahren geleistet, erlebt und erfahren haben.
Pfarrer Diethelm Gandyk

Pfarrkirche St. Jakob Frontenhausen

Patrozinium: 25.Juli

St. Georg

Jedes der hier aufgeführten Gotteshäuser hat seine Geschichte und seine Atmosphäre.
Pfarrer Diethelm Gandyk

Filialkirche St. Georg Georgenschwimmbach

Patrozinium: 23.April

St. Corona

Jeder einzelne unsere Kirchenpatrone, egal ob reale- oder legendenumrankte Person soll uns, durch ihr Wirken, ihrem tugendreichen Leben, ihren Taten oder ihren unbeirrbaren Glauben, einen Weg auch für unser eigenes Leben weisen. Dies wird leider allzu oft gerne vergessen.

Ehemalige Wallfahrtskirche St. Corona Altenkirchen

St. Margareta

Eine Kirche oder Kapelle ist ein Ort der Ruhe, des Gebetes und der Zwiesprache mit Gott. Bitte bedenken Sie das beim Betreten.
Pfarrer Diethelm Gandyk

Filialkirche St. Margareta Witzeldorf

Patrozinium: 20.Juli

St. Sebastian

Marktkapelle St. Sebastian Westlich des Frontenhausener Marktplatzes an der Vilsbiburgerstrasse gelegen steht die neuromanische Kapelle St. Sebastian. Allerdings existierte zu früheren Pestzeiten eine Kapelle im Außenbereich des heutigen Marktes Frontenhausen,…

Krankenhauskapelle

Krankenhauskapelle im Mechthildisheim Unbefleckte Empfängnis Mariens

Erbaut wurde die Kapelle im Jahre 1883 und im Jahre 1865 der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht. Heute ist sie die Hauskapelle des Mechthildisheimes, einem Senioren- und Pflegeheim. Den Namen erhielt das Heim von der Barmherzigen Schwester M. Mechthildis vom Orden des Hl. Vinzens von Paul. Geboren als Bäckerstocher Theresia Frisch in Frontenhausen erwarb sie sich hohe Verdienste bei der Entwicklung des Ordens und der Mehrung und Verbreitung der Nächstenliebe in Bayern. In diesem Zusammenhang ist auch eine zweite Hauskapelle im Bürgerheim zu erwähnen.
Leider wurde das Mechthildiheimheim und das Bürgerheim abgebrochen.

Kapellen

Kapelle in Wassing Wegkreuz Kapelle bei Egelsöd Wegkreuz Wegkreuz Wegkreuz Kapelle Bertensdorf Kreuz mit Friedensbaum, gepflanzt von Wallfahrern 2004 Wegkreuz Friedensbaum, gepflanzt von Wallfahrern 2004 Wegkreuz Wegkreuz Heiligen- häuschen bei…

Archäologie

Geschichte der Pfarrei, „Croa“ und andere Archäologische Höhepunkte

Frühgeschichte und Bodendenkmäler

Die Vils krümmt sich ungezügelt in unzähligen Windungen weitgehend noch naturbelassen durch die Auenlandschaft, bis sie in die Donau mündet. Dabei durchfliest sie eine uralte Kulturlandschaft die auf eine lange Besiedelungsgeschichte zurückblicken kann. Auch war es die Donau, die als europäische Ost– Westverbindung Siedler früh an die Vils lockte und sie veranlasste, an den fruchtbaren Terrassen entlang des kleinen Flusses ihre Siedlungen zu errichten, und bis heute ihre Spuren im Boden zu hinterlassen. Selbst der Flußname, so wird berichtet, entstammt der keltischen Sprache.

Ortsgeschichte

Geschichte der Pfarrei, „Croa“ und andere Archäologische Höhepunkte

Vorneweg eine Kurzchronik Frontenhausen

In Frontenhausen soll sich zur Zeit der Kelten der Überlieferung nach ein großes Gut befunden haben, das mit dem Namen „Die Häuser des „Franto“ bezeichnet war. Von dieser Bezeichnung stammt der Ortsname Frontenhausen. Jüngste Ausgrabungen im Gewerbegebiet bestätigen, dass bereits vor 5000 – 7000 Jahren eine Besiedlung vorhanden war. Im Jahre 1230 erlosch mit dem Bischof Konrad das Geschlecht der Frontenhausener Grafen.
Dem Ort Frontenhausen wurde am 13.12.1386 durch Herzog Friedrich von Landshut das Marktrecht verliehen. So konnten 1986 die „600 Jahre Marktrecht“ groß gefeiert werden. Von 1418 bis 1423 ließ Herzog Heinrich von Landshut um Frontenhausen eine Ringmauer erstellen. Verschwunden sind aber drei Tore, die Zugang zum Markt gewährten.

Votivfund

Der Fund von Altenkirchen

Aufsehenerregender Fund eines Hortes/Depot von Votivgaben im Kirchturm von St. Corona in Altenkirchen

Ob die Heilige Corona (übrigens auch Schutzpatronin der Schatzgräber) bei der Wiederentdeckung der Votivgaben geholfen hat, weiß ich nicht, aber bereits 1929 kamen in einem Hohlraum unterhalb der Kanzel einige Tonvotive zum Vorschein. Erst im August 2002 wurde in den Zwickeln des Kreuzgewölbes über der Sakristei ein Komplex aus Ton- und Holzvotiven geborgen, der als größter Fund seiner Art gilt.
Dem umsichtigen Handeln eines Elektrikers, der damit beschäftigt war, ein Elektrokabel durch einen Gewölbezwickel zu verlegen, dem Architekten (der den Fund dem Heimatpfleger und Museumsleiter von Vilsbiburg Lambert Grassmann meldete) und unserem Kreisarchäologen Dr. Ludwig Kreiner mit Grabungstechniker Robert Pleyer unterstützt von 12 Hobbyarchäologen ist es zu verdanken, dass der Fund in kurzer Zeit zu Tage gefördert werden konnte.